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Lebensmittelkampagne

Vom Jetsetter zum Nachhaltigkeitsanwalt

Hinter der Lebensmittelkampagne steckt der Kopf von Felix Schröder. Felix sieht aus wie ein waschechter Grieche, stammt aber aus dem Markgräflerland. Von dort zog es ihn als Flugzeugmechaniker in die weite Welt. Er wartet Privatjets in Singapur, Palma de Mallorca und Kanada. Supercool und superanstrengend. Im Jahr 2008 erhält Felix die Rechnung für seinen aufregenden Job. Er erkrankt an Colitis Ulcerosa, einem chronischen Darmleiden. Von nun an heisst es für Felix selber kochen statt Fastfood und Fertiggerichte, Wochenmarkt statt Supermarkt. Frisch muss es sein und die Erzeuger sollen ein Gesicht haben.

Felix1

Einige Jahre später repariert Felix ein Flugzeug in einem Hangar mitten in Kanada. Felix sucht den Kontakt zu den Ureinwohnern. Deren Lebensweise, Tänze und Rituale faszinieren ihn schnell mehr als der Challenger Cl604. Denn die Mitglieder der First Nations diskutieren genau sein Thema: Wie lebe ich nachhaltig? Und wie übernehme ich Verantwortung für die Natur? Als Krönung dieser Begegnung schwört Felix bei einer Zeremonie, zukünftig für seine Gefühle und für Mutter Erde einzustehen.

Felix_Airport

Da leere Versprechen nicht Felix Sache sind, kündigt er seinen gutbezahlten Job und ändert seinen Lebensstil um 180°. Dann trampt er auf der Suche nach neuen Herausforderungen durch Europa. In Griechenland, auf den Peloponnes, steigt der naturverbundene Deutsche eines Abends zu den beiden Bauern Vasilis und Panagiotis ins Auto. Sie laden ihn ein bei der Olivenernte mitzuhelfen. Die Arbeit in den schroffen Olivenhainen macht Felix so viel Spass, dass er erst nach vier Monaten weiterzieht. In dieser Zeit entwickelt Felix mit den Bauern die Idee, Olivenöl direkt nach Deutschland zu transportieren. Et voilà, die Lebensmittelkampagne ist geboren. Heute arbeitet Felix mit einem kleinen Team daran, neben Olivenöl weitere lagerfähige Lebensmittel aus Griechenland zu importieren und damit Kleinbauern zu unterstützen.

Felix_Griechenland

Was bedeutet regenerative Landwirtschaft?

Wo konventionelle Landwirtschaft Gifte einsetzt, sorgt die sog. regenerative Landwirtschaft für Schutz durch Biodiversität und Artenvielfalt. Wo konventionelle Landwirtschaft den Boden auslaugt, baut die regenerative Landwirtschaft aktiv eine nährstoffreiche Humusschicht auf.

Durch die Methoden der sogenannten regenerativen Landwirtschaft werden Kreisläufe geschlossen, große Mengen CO2 im Boden gebunden und das Land somit diverser, fruchtbarer und „klimapositiv“.

Deshalb arbeiten wir nur mit LandwirtInnen zusammen, die mit den Methoden der regenerativen Landwirtschaft arbeiten!

Was bedeutet “FairShare”?

Wir legen sehr großen Wert darauf, allen Beteiligten einen fairen Anteil am Preis zu ermöglichen. Mit unseren ProduzentInnen sind wir stets im Dialog, damit diese die Kosten ihrer Höfe decken können. Wir fragen nach, was gebraucht wird und finden gemeinsam einen fairen Preis. Doch wir fangen schon viel früher an: Auch der Natur selbst bringen wir großen Respekt entgegen. Denn selbst wenn alle Menschen fair bezahlt werden, heißt das noch lange nicht, dass nicht in großen Monokulturen der Boden ausgelaugt und Tiere vertrieben werden! Deshalb legen wir besonders großen Wert darauf, dass unsere ProduzentInnen achtsam mit ihrem Land umgehen. Sie fördern durch ihre Landwirtschaft aktiv die Diversität der Pflanzen und Tiere, “nähren” ihren Boden mit Kompost und setzen Maschinen nur mit Bedacht und Respekt ein. 

Die LandwirtInnen sind für uns keine anonymen Glieder einer Produktionskette. Vielmehr verstehen wir alle als wichtigen Teil einer Kooperation, in der wir gemeinsam ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig Lebensmittel gewinnen.

Wie transportieren wir unsere Waren zu Euch?

Aktuell sammeln wir die bestellte Ware direkt nach der Ernte in einem kleinen Lager in Griechenland. Dann packen wir die Paletten für den Versand fertig und übergeben sie an ein Logistikunternehmen. Dieses transportiert die Waren auf dem Land- und Wasserweg mit LKW und Fähre nach Italien. Von dort fährt der LKW weiter nach Süddeutschland, wo die Endverteilung stattfindet.

Mit unserem Handel(n) wollen wir in Zukunft so wenig Emissionen und Müll wie möglich produzieren! Für den Transport über Land wollen wir im Zuge dieser Umstellung ebenfalls auf LKW verzichten und auf Zugtransport und eine Endverteilung mit Lastenrädern, vorerst in Hamburg geplant, umsteigen! 

Innerhalb der nächsten zehn Jahre möchten wir eine müllfreie Lieferkette und einen möglichst emissionsneutralen Transport umsetzen. Das schaffen wir allerdings nicht alleine, sondern nur mit Eurer Unterstützung!

Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
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